Freelance 800F

Ein kompaktes, erweiterbares Prozessleitsystem 

 ABB Freelance 800F
Mit dem Prozessleitsystem Freelance 800F® von ABB wird einfaches Engineering mit einer offenen, modernen Systemarchitektur kombiniert. Die aktuelle Version baut auf aktuellen Standards (Betriebssystem MS- Windows XP Professional®), sowie lokaler Kommunikation über Ethernet mit dem TCP/IP-Protokoll auf.

 

 

Freelance 800F® erweitert das bekannte Freelance 2000® um Feldbusmanagement mit Control-IT AC 800F. Mit bis zu 4 Feldbusschnittstellen pro Controler ermöglicht Freelance 800F die Integration aller gängigen Feldbusse wie:

  • PROFIBUS-DPV1/PA

  • MODBUS

  • Freelance Rack I/O (CAN)

  • FOUNDATION Fieldbus HSE/H1

  • HART über Remote I/O

  • Fernwirkprotokoll IEC870-5-101


Die verschiedenen Feldbustypen können dabei parallel in einem Controller AC 800F betrieben werden. Durch die kompakte und robuste Bauweise eignet sich der Controler AC 800F sowohl für die Montage im Schaltraum als auch in Unterverteilern direkt im Feld.

Durch die umfangreiche, bedarfsgerechte Erweiterungsmöglichkeit von Freelance 800F können Aggregate mit wenigen Signalen bis hin zu größeren Anlagen mit mehr als 10.000 Signalen automatisiert werden.

Standardsignale werden über Remotesysteme wie die ABB-eigenen E/A-Systeme S800 und S900 aber auch über alle anderen am Markt verfügbaren Remote-I/O-Systeme, über gängige Feldbuskommunikation (z.B. PROFIBUS-DP) angebunden.

Über eine OPC- oder auch eine DDE-Schnitstelle kann ein Datenaustausch zu anderen Systemen oder auch übergeordnete Systemene wie z.B. SAP oder anderer Fertigungsplanungssystemen (MES) erfolgen.

Mit nur einem Engineeringwerkzeug bietet Freelance 800F die durchgängige Konfigurierung, Inbetriebnahme und Diagnose. Alle 5 Programmiersprachen inklusive Ablaufsteuerung (SFC) gemäß IEC 61131-3 stehen zur Verfügung.

Unter Verwendung der modernen FDT/DTM Technologie bietet Freelance 800F mit dem Engineeringwerkzeug Control Builder F die mühelose Einbindung von feldbusfähigen Feldgeräten. Die Einbindung von Gerätestammdateien (GSD) entfällt. Immer mehr Feldgerätehersteller stellen für ihre Geräte DTM’s zur Verfügung, so dass sich die Integration ähnlich einfach wie bei einem Druckertreiber unter Windows gestaltet. Alle speziellen Signale und Parameter werden dabei über graphische Parametrierdialoge im Engineeringwerkzeug des Leitsystems dargestellt.

Für Standardanforderungen der Prozessvisualisierung mit jetzt 2 Monitoren pro Bedienstation unter Windows® bietet DigiVis z.B. die folgenden Visualisierungsoptionen:

Fließbilder (wahlweise mit 3D-Effekt)

Übersichtliche Standardfaceplates für Bedienereingriffe

Kurvenbilder (Trends)

Systembilder zur schnellen Diagnose

Schicht- und Ereignisprotokolle

Datenarchivierung


Die Konfiguration ist dabei komplett in den Control Builder F integriert. Über eine Zugriffs- und Benutzerverwaltung (Security Lock) ist die Bedienung durch das Anlagenpersonal hierarchisch gliederbar.

Für gehobene Ansprüche bietet 800xA Operations von ABB die Integration in Client-Server Architekturen mit Serverredundanz und somit eine nach oben hin offene Skalierbarkeit.

Bewährt hat sich Freelance 800F in weltweit mehr als 10.000 Applikationen in allen Branchen.

Für Herstellerinformationen klicken Sie bitte hier: www.abb.de/product